Bei Couture-Jacken wird der Unterkragen aus einem Stück zugeschnitten, und zwar im schrägen Fadenlauf. Der Kragen wird dann dressiert und auf ein Stück Rosshaareinlage pikiert. Das hat mich insofern stutzig gemacht, als dass alle meine Kauf-Schnitte bisher zweiteilige Kragen hatten, also ein Kragenteil mit einem Ausschnitt und einem dazugehörigen separaten Steg. Nun, wenn alle Profis einteilige Kragen verwenden, dann muss es doch einen Vorteil geben, oder nicht?
Brrr, kalt ist es geworden! Ich wollte Winter, da habe ich ihn. Dann muss ich mir sputen mit meiner Caban-Jacke, und es geht ganz gut voran, muss ich sagen. Erstaunlich ist, wie wenig Zeit ich bisher an der Nähmaschine verbracht habe. Die Mehrheit der Nähte habe ich bisher von Hand ausgeführt, aber wesentlich langsamer bin ich nicht geworden, denn die Erfolgsquote ist im Vergleich zu meinen früheren Jackenprojekten deutlich gestiegen. Ich muss einfach weniger Korrekturen ausführen, was zum...
heute geht es weiter mit meiner Caban-Jacke, bei der ich schon einigen Fortschritt vermelden kann.
Letztes Mal habe ich Euch gezeigt, wie man das Revers pikiert, jetzt geht es darum, die Canvas-Einlage zu montieren.
Hallo zusammen, heute geht es mal wieder um Schnittmuster-Konstruktion, denn ich will mir fürs Fahrradfahren im Herbst/Winter eine Kurzjacke im Caban-Stil nähen. Ich hatte bis vor kurzen eine hüftlange (Kauf-) Wolljacke, die ich immer automatisch gegriffen habe, wenn ich irgendwohin mit dem Rad fahren wollte. So sehr ich (knie-) lange Mäntel liebe, fürs Radfahren finde ich sie nicht so doll. Offen getragen habe immer Sorge, dass der Mantel in die Speichen gerät oder dreckig wird,...
Heute will Euch daher mal ein paar Tipps zum Umgang mit Teddy-Plüsch geben. Der Mantel ist auf keinen Fall ein einfaches Projekt, was hauptsächlich an der Menge an Material liegt, die unter der Maschine zu bewegen ist. Hier nun meine Top-5 Lektionen, die ich während der Arbeit an diesem Mantel gelernt habe.
Hallo zusammen, ein frohes neues Jahr wünsche ich Euch! Mein Vorsatz fürs neue Jahr ist weiterhin, weniger perfektionistisch zu sein (was nicht weniger sorgfältig bedeuten soll!), und dafür mehr den Prozess zu schätzen. Und auch, Fehler als Chance zum Lernen zu begreifen. Dazu kann ich gleich mal eine kleine Episode aus meinem Studio (aka Nähzimmer) erzählen. Tja, manchmal ist eben der Wurm drin, aber sowas von. Vor einigen Wochen habe ich über die langsam in Vergessenheit geratende...